Chronologie der Vereinsgeschichte des

MSC Werratal Witzenhausen e.V. im ADAC

und

Festrede zum 60igen Jubiläum

des Vereins am 24.09.2017

 

 

Am 21. Januar 1957 trafen sich 41 Herren aus Witzenhausen zu einer Versammlung im Hotel Goldener Löwe in Witzenhausen. Diese 41 Herren hatten den Gedanken auf Initiative von Gerhard Böhm, in Witzenhausen Männer und Frauen zu aktivieren, die Interesse am Automobil hatten und in, so damals formuliert, Gemeinsamkeit schönes erleben wollten. Mit den Herren der ersten Stunde, dem Apotheker Ernst Müller, dem Hotelier Karl-Heinz Koch, dem Kaufmann Manfred Koch, dem Apotheker Dieter Banschbach und dem Fotomeister Gerhard Böhm wurde der erste Vorstand gebildet und der Verein begann mit 41 Mitgliedern seine Tätigkeit und wurde in das Vereinsregister des Amtsgerichts Witzenhausen eingetragen.

 

Der Ortsclub begann seinerzeit mit sportlichen und geselligen Veranstaltungen, es wurde eine Fahrt ins Blaue durchgeführt, damals eine Kriegsversehrten Fahrt mit Kaffee und Kuchen, eine Bildersuchfahrt und ein Wintertanzabend. Man engagierte sich auch am allgemeinen Verkehrsgeschehen, sodass als besondere Stilblüte sich beispielsweise ergab, dass der Ortsclub im Jahr 1957 anlässlich einer Signalschau es erreichen konnte, dass die Geschwindigkeitsbeschränkung auf der Bundesstraße 27 bei der Durchfahrt zwischen Gut und Dorf Hebenshausen aufgehoben worden war.

 

Von den 41 Mitgliedern des Vereins im Jahre 1957 leben heute noch, soweit feststellbar, 2 Personen u. a. unser heute am hiesigen Tage anwesendes Clubmitglied Klaus Jaeger.

 

Das Vereinsleben brodelte vor Veranstaltungen, in den Folgejahren wurde an Motorsportveranstaltungen schon teilgenommen, beispielsweise bei Geschicklichkeitstunieren, bezeichnend damals noch vor dem Mauerbau in Gera und Eisenach, die Mitglieder wurden teilweise auch von ihren Ehefrauen begleitet.

 

Welch hohen Stellenwert der Verein und auch der Vorstand hatte wird auch wiederrum in einem besonderen Ereignis deutlich. Das Vereinsmitglied Viktor Günther beantragte am 08.02.1961 an den Vorsitzenden Ernst Müller die Verlegung des Clublokals in die Hotelpension St. Jakob. Er drückte dabei die Hoffnung aus, dass auch wenn der 1. Vorsitzende kein Flaschenbier trinken würde, welches im Hotel St. Jakob zum Ausschank komme, dies hoffentlich keinen Grund zur Ablehnung der Verlegung des Clublokals darstellen dürfte.

 

Das Clubleben wurde seinerzeit auch begleitet von regelmäßigen Clubabenden, die sehr gut besucht waren und in der Regel einmal im Monat stattfanden. In den Folgejahren wurden dann Sternfahrten nach Meran organisiert, sehr anspruchsvolle gesellschaftliche Veranstaltungen, im Jahr 1964 beteiligten sich 24 Fahrzeuge des Ortsclubs an der Sternfahrt nach Meran zum dortigen Motorsportclub, gezählt aus der Teilnehmerliste nahmen sage und schreibe 75 Personen daran teil.

 

Aus der Teilnehmerliste kann man entnehmen, dass die heute Anwesenden Herren Klaus Jaeger und Horst Simon auch hier die Männer der ersten Stunde waren.

 

Die Sternfahren wurden mehrere Jahre lang durchgeführt und führten zu einem sehr großen Anklang und sehr großen Erfolg für den Verein mit jeweils einer besonderen kulturellen Veranstaltung in Form der Siegerehrung im Kurhaus in Meran.

 

In den Folgejahren wurde dann der Motorsport aktiviert, im Jahr 1966 gab es Teilnahmen von Mitgliedern wie Walter Gundlach und Heinrich Schäfer an der Harz Winterfahrt, unser Mitglied Horst Simon beteiligte sich mit Beifahrer Ernst August Siekmann an der Avus Rallye in Berlin.

Veranstaltet wurde seinerzeit schon eine große motorsportliche Veranstaltung, nämlich die ADAC Zuverlässigkeitsfahrt rund um den Meißner, die, soweit feststellbar, im Jahr 1970 schon das 10-jähriges Jubiläum feierte. Die Teilnehmer kamen seinerzeit bundesweit in Witzenhausen zusammen, die Siegerehrung fand in feierlicher Weise im Rathaussaal der Stadt statt.

 

Der Motorsport wurde nicht nur betrieben in Form von Rallye Veranstaltungen sondern auch in Form von Slalomveranstaltungen, die der MSC Werratal seinerzeit nach Bau der neuen Papierfabrik auf dem dortigen Betriebsgelände durchführte. Auch hier war einer der ersten Teilnehmer Horst Simon mit seinem legendären silbernen VW Käfer mit Porschemotor.

 

Später wurde dieses Fahrzeug dann bei Slalomveranstaltungen getauscht in einen Mercedes.

 

Im Jahr 1966 hatte der Club auch schon eine Jugendgruppe, wobei der Vorstand beschlossen hatte, dieser Jugendgruppe ein Auto für Lehrzwecke zu kaufen, um dann mit den Teilnehmern Verkehrsunterricht auf abgesperrtem Gelände durchzuführen. Jugendleiter seinerzeit war Horst Simon.

 

Im Jahr 1967 feierte der Verein 10-jähriges Bestehen, die Jubiläumsfeier fand statt im Saal des Goldenen Löwen im heutigen Gebäude der HNA in Witzenhausen. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Verein 121 Mitglieder.

 

Schon den 60iger Jahren und auch in den 70iger Jahren kam dann ein besonders gesellschaftliches Ereignis hinzu. Der MSC Werratal Witzenhausen veranstaltete jährlich als Faschingsball einen Tanzball in der Südbahnhofturnhalle in Witzenhausen. Es handelte sich dabei um das gesellschaftliche und kulturelle Ereignis in Witzenhausen überhaupt, man wurde dort eingeladen, sämtliche Honoratioren der Stadt waren seinerzeit jeweils zugegen, schlicht jeder der in Witzenhausen etwas auf sich hielt, war froh und erfreut, zu dieser Veranstaltung eingeladen zu werden. Die Südbahnhofturnhalle wurde sehr aufwendig geschmückt. Die Veranstaltung war in Witzenhausen aufgrund ihrer Einmaligkeit gar nicht wegzudenken und hat erst später dann ihre Bedeutung verloren, als die Tanzbälle allgemein nicht mehr so attraktiv waren.

 

In den 70iger Jahren wurde sodann der Motorsport in besonderem Umfange von den Clubmitgliedern betrieben, die Clubabende waren regelmäßig besucht mit 20 bis 30 Personen, die Clubabende fanden einmal im Monat statt im damaligen Clublokal Deutscher Kaiser und hatten ein regelrechtes Programm. In diese Zeit fallen die Orientierungsfahrten hinein, die von einer sehr großen Anzahl von Witzenhäuser Teilnehmern besucht wurden, im niedersächsischen Bereich und im hessischen Bereich teilweise auch angrenzend im nordrhein westfälischen Bereich. Gleichzeitig wurden Autoslalomveranstaltungen in sehr großem Umfange besucht, ich nenne hier einmal die Teams und Personen Gerhard Bretthauer, Günter Rohr, Manfred Rohr, Herbert Fahrenbach, Norbert Vockenroth, Stephan Vogt, Egbert Vogt, Bernd Hosse, Thilo Vaupel, Horst Simon, Karl-Heinz Fiege, Dieter Josef, Jörg Rode, Dirk Sarazin, Bernd Schmidt, Dieter Pfurr, Günter Pfurr, Hubertus Heldmann, Martin Gottschalk, Gerald Dölle und Michael Hosse und viele weitere.

 

Im größeren Rahmen wurden schon tätig an dieser Stelle unser ehemaliges Clubmitglied und heutiger 1. Vorsitzender des ADAC Hessen-Thüringen und 1. Vizepräsident des ADAC Matthias Feltz, der mit Waldmar Zindel bei der Werraland Rallye, veranstaltet vom Nachbarclub MSC Bad-Sooden Allendorf ihre ersten Erfolge holten. Matthias Feltz und Waldemar Zindel fuhren deutschlandweit bei den Veranstaltungen, diese ausschließlich auf Bestzeit, wobei die anderen wesentlich Orientierungsfahrten mit Bestzeitprüfungen seinerzeit fuhren. Alle Teams waren bei den entsprechenden Meisterschaften in Niedersachsen, Südniedersachsen, Nordhessen, Osthessen, Hessen regelmäßig weit vorn oder an der Spitze zu finden, Gerhard Bretthauer wurde beispielsweise Hessenmeister im Slalom im Jahr 1980.

 

Zu diesem Zeitpunkt fuhr Matthias Feltz dann schon mit den deutschen Größen der Rallye-Szene in der deutschen Meisterschaft und wurde 4. der deutschen Rallye-Meisterschaft ebenfalls im Jahr 1980. Dies ist zu sehen in der Fotografie mit dem seinerzeitigen Urgestein der Rallye Szene und mehrfachem deutschen Meister, Reinhard Hainbach.

 

Im Jahr 1982 feierte der Verein das 25-jährige Bestehen, es wurde ein Festschrift erstellt, die heute nur noch in wenigen Exemplaren vorhanden ist und eine Rarität darstellt. Wir freuen uns, dass von dem seinerzeitigen Vorstand das Clubmitglied Dieter Josef heute hier zugegen ist, Günter Rohr ist allen bekannt erheblich erkrankt und kann nicht teilnehmen.

 

Die Jubiläumsfeier wurde seinerzeit überschattet von dem Tod des bis dahin den Verein führenden 1. Vorsitzenden Apotheker Ernst Müller, der im Jahr 1981 verstarb. Günter Sandau übernahm die Funktion des 1. Vorsitzenden im Jahr 1981 und war zum Jubiläum der 1. Vorsitzende. Die Jubiläumsfeier fand seinerzeit im Rathaussaal der Stadt Witzenhausen statt, eine gesellschaftliche besondere Veranstaltung, an der auch alles was Rang und Namen in Witzenhausen hatte, teilnahm. Der Verein hatte seinerzeit knapp 180 Mitglieder.

 

Die große Mitgliederzahl war dadurch enstanden, dass der seinerzeitige Motorsport sehr günstig betrieben werden konnte und insoweit sich also eine große Teilnehmerschar ergab.

 

Matthias Feltz setzte seine Erfolgsgeschichte und Karriere fort, er fuhr nicht nur deutschlandweit, sondern weltweit und fuhr u. a. mit dem mehrfachen deutschen Meister Erwin Weber in der Weltmeisterschaft für VW Motorsport in einem ausschließlichen Werksteam, so wurde er u. a. 6. in der Weltmeisterschaft und er gewann auch einen besonderen Titel, er wurde in der afrikanischen Meisterschaft Rallyemeister der Kopiloten. International fuhr er u. a. dann auch mit den mehrfachen österreichischen Meistern Wittmann und Baumschlager. Besonders hervorhebenswert ist dabei auch, dass er 12 Mal als Chefjurist an der Veranstaltung der Paris Dakar Rallye teilgenommen hat.

 

Im Jahr 1984 begann die Ära der grundlegenden größeren Rallye Veranstaltungen, am 02.07.1984 wurde die erste ADAC Werra-Meißner Rallye 200 veranstaltet, zu den Gründungsmitgliedern dieser Veranstaltergemeinschaft gehörte der MSC Werratal Witzenhausen. Die Veranstaltungsgemeinschaft wurde damals gegründet mit den Ortsclubs in Hessisch Lichtenau, Witzenhausen, Bad Sooden-Allendorf und Weißenborn. Die Veranstaltungen werden bis zum heutigen Tage durchgeführt, sie ist auch im nächsten Jahr schon wieder fest im Terminkalender eingeplant. Aktuell gibt es allerdings besondere Schwierigkeiten, der Naturschutz des Werra-Meißner-Kreises hat uns eine wesentliche Sonderprüfung vor wenigen Tagen abgesagt, da der Ortsbeauftragte des Naturschutzes angeblich festgestellt haben will das ein Kiebitzpaar sind im vergangenen Jahr von der Veranstaltung gestört gefühlt haben will und angeblich deshalb nicht mehr sich in Krankenborn aufhalten würde. Aus diesem Grunde sollen wir jetzt den Bereich Krankenborn weiträumig meiden. Zu den vorgenannten Vereinen aus Hessisch Lichtenau, Witzenhausen, Bad Sooden-Allendorf und Weißenborn ist zwischenzeitlich noch der RSC Rotenburg hinzugekommen mit einer sehr engagierten Mannschaft.

 

Im Jahr 1987 wurde einmal der Versuch unternommen, eine Clubzeitschrift zu erstellen, was in Anbetracht des Umfanges dann aber doch keine Beständigkeit hatte.

 

Im Jahr 1989 wurde die Jugendgruppe gegründet, dies zunächst mit 7 Jugendlichen, Gründer dieser Jugendgruppe und Initiator war Günter Rohr, der mit einem Plakat in die Öffentlichkeit ging, interessierte Kinder zu finden. Auf dem Plakat wurde mit einem Kart geworben, welches aus heutiger Sicht tatsächlich schon fast einen Oldtimer darstellt, verglichen mit den heutigen Karts, eine PKW würde man vergleichbar ein Hakenzeichen schon zuordnen. Die Geschichte der Kart-Jugendgruppe war geprägt von großen Erfolgen, einer großen Jugendgruppe, außerordentlich engagierten Jugendleitern, in der chronologischen Reihenfolge ihrer Tätigkeit will ich sie benennen wie folgt:

 

  1. Günter Rohr           
  2. Hansi Gemmeke
  3. Gerhard Brundig
  4. Jörg Rode
  5. Volker Schreiner
  6. Thomas Schwendt 2006-2010
  7. Sven Gerlach 2010-2013
  8. Andreas Neuhaus 2013-2018
  9. Jörg Schimkowiak 2018
  10. Tobias Krischker 2018-

 

Besonders geprägt hat die Jugendgruppe durch seinen materiellen Einsatz und die persönliche und finanzielle Hilfe unseres verstorbenen Clubmitgliedes Helmut Steinfeld, auf dessen Betriebsparkplatz in Witzenhausen die Jugendgruppe mit ihren Fahrten begann, dort wurden auch die ersten Meisterschaftsläufe ausgetragen.

 

Viele Jugendliche sind durch die Jugendgruppe hindurch gewandert, einige oder auch schon mehr die meisten sind zwar wieder abgewandert als sie volljährig wurden, wir haben aber mit der Tätigkeit in erheblichem Maße dazu beigetragen, dass auch schon bei diesen Jugendlichen eine Verkehrserziehung stattgefunden hat, ein Gefühl für ein Fahrzeug und umfangreich motorsportliche Erfolge konnten eingefahren werden.

 

Im Jahr 1990 verstarb unerwartet und plötzlich der 1. Vorsitzende Günter Sandau, der 1. Vorsitz wurde dann im Jahr 1990 übernommen von Thilo Vaupel. Im Jahr 1991 übernahm Karl-Heinz Fiege den 1. Vorsitz des Vereins.

 

Bildersuchfahrten wurden weiter durchgeführt. Dies mit sehr großem Erfolg, allerdings auch mit einem riesigen Arbeitsaufwand, sodass die Geschichte der Bildersuchfahrt im Jahr 2003 dann erst einmal endete.

 

Unser Clubkamerad Wolfgang Becker gründete die Rennserie Scuderia Alfa Classico und fuhr einen Alfa Romeo auf Rundstrecke. Die Rennserie wurde veranstaltet auf allen großen deutschen Rennstrecken wie Nürburgring, Hockenheimring, Oschersleben, aber auch im Ausland in beispielsweise Brünn in der Tschechei, in Spa in Belgien und in Zandvoort in Holland.

Im Jahr 1997 feierte der Verein sein 40-jähriges Jubiläum im Saal des seinerzeit noch vorhandenen Bürgerhauses. Auch hier wurden die Erfolge des Vereins ausführlich dargestellt.

 

Die Jugendgruppe entwickelte sich immer weiter, Jugendliche gingen, neue Talente kamen und wurden von den Jugendtrainern perfekt trainiert. (Bericht Gerhard)

 

Der Verein nahm dann auch weiterhin an gesellschaftlichen Veranstaltungen teil, so u. a. am Erntefestumzug in Witzenhausen. Der Verein half bei der Organisation der Oldtimerfahrt des ADAC Hessen-Thüringen, seinerzeit noch in den Anfangsjahren mit einem riesigen Zuschauerandrang in der Innenstadt in Witzenhausen. Seinerzeit fuhren Fernsehstars, wie der Detektiv Matula mit. Hunderte von Zuschauern säumten die Strecke gerade in der Innenstadt Witzenhausen.

 

Die motorsportlichen Erfolge setzten sich fort, das Team Bernd Hosse und Konstantin Keil wurde ADAC Hessen-Thüringen Meister im Jahr 2006, feierte den Sieg im HJS Dieselcup im Jahr 2007.

 

Günter Rohr organisierte die Fahrradtuniere in Verbindung mit der Grundschule in Witzenhausen und der Grundschule in Hundelshausen. Es waren große Teilnehmerfelder, die Jugendlichen wurden dann noch zu den weitergehenden Landeswettbewerben gebracht, wohin sie sich qualifiziert hatten. Gesellschaftliche Veranstaltungen wurden durchgeführt, so wurden Kanufahrten durchgeführt zusammen mit dem Kanuclub in Witzenhausen, eine gemeinsame Busfahrt zum Besuch der Autostadt von VW in Wolfsburg wurde durchgeführt. Es wurde auch eine Veranstaltergemeinschaft mit diversen Vereinen in Witzenhausen versucht, eine Tanzveranstaltung wieder auf die Beine zu stellen, 2 Mal gelang dies.

 

Motorsportlich wurden Rallyes gefahren, auch Bergrennen beispielsweise vom Clubmitglied Kai Rode.

Im Jahr 2007 übernahm Thilo Vaupel den Vorsitz des Vereins. Auch engagierten sich diverse Clubmitglieder im Rahmen von Motorradausfahrten.

 

Die Kartgruppe wurde in ganz besonderem Maße unterstützt von der Firma Möbel Jaeger, von den heute anwesenden Familienmitgliedern Klaus Jaeger, Bernd Jaeger und Gül Jaeger. Insbesondere der Sohn Joel Jaeger zeigte ganz besondere Leistungen, auch später deutschlandweit bei ADAC-Rundstreckenrennen.

 

Der MSC engagierte sich auch mehrfach bei gesellschaftlichen Veranstaltungen in Witzenhausen, beispielsweise der Teilnahme an der Witzenhäuser Woche.

 

Er engagiert sich jetzt auch seit 2 Jahren als wesentlicher Helfer bei dem Bilstein-Marathon, also einer Disziplin, die mit Motorsport nichts zu tun hat. Der Verein orientiert sich dabei insbesondere an der Maßgabe des ADAC, der sein Tätigkeitsgebiet heute nicht nur im Bereich von Fahrzeugverkehr sieht, sondern auch in der Förderung aller Mobilität, beispielsweise Radfahren und auch Wandern und Laufen. So wird der Bilstein-Marathon seit 2 Jahren wesentlich personell von unserem Verein, vom ADAC Hessen-Thüringen wesentlich materiell unterstützt und auch im nächsten Jahr steht der Bilstein-Marathon wieder auf dem Programm.

 

Der Vorstand des MSC Werratal Witzenhausen setzt sich aktuell zusammen aus 9 Personen, die sehr aktiv an dem Fortbestand des Vereins arbeiten.

 

Der Verein ist im Jahre seines Jubiläums im Jahr 2017 mit dem aktiven Vorstand, einer Mitgliederzahl von gut 123 Mitgliedern, einer außerordentlich aktiven Jugendgruppe gut aufgestellt, um auch in den kommenden Jahren bis zum nächsten Jubiläum diese Erfolgsgeschichte fortzuschreiben.

 

Besonders erwähnen dürfen wir heute noch folgendes. Heute Nacht sind unsere erfolgreichen Jugendgruppenmitglieder nach Hause gekommen und haben Meisterschaftsehren mitgebracht.

Joel Schimkowiak ist aktueller Nordhessen-Meister, Hessen-Vizemeister und Hessen-Thüringen-Meister.

 

Lion Peter ist amtierender deutscher Meister, Nordhessen-Meister, Hessen-Thüringen-Vizemeister, Thüringen-Meister. Beide fahren im Oktober jetzt in Kürze zu den Deutschen Meisterschaften vom deutschen Motorsportbund und vom ADAC Deutschland und vertreten dort den ADAC Hessen-Thüringen in der Nähe von Karlsruhe und dann noch in Wülfrath in Nordrhein Westfalen.

 

Fenja Peter ist amtierende schnellste Fahrerin in Hessen-Thüringen in der Klasse 3. Dann noch etwas besonderes was es am heutigen Tage hervorzuheben gilt. Wie alle mitbekommen haben wurden wir vor einigen Wochen von Dieben heimgesucht die es auf unsere Karts abgesehen hatten. 2 Karts fielen ihnen in die Hände und waren verschwunden. Eine besondere Anteilnahme in Witzenhausen ergab sich, so konnte tatsächlich erreicht werden, dass insbesondere unter besonderer Mithilfe der HNA ein besonderer Zeitungsartikel gefertigt wurde, der dann wiederum bei Anwohnern in Witzenhausen besondere Aufmerksamkeit weckte, die dann nämlich feststellten, dass in ihrer Nachbarschaft die Karts evtl. versteckt waren. Auch die Polizei hat sich besonders eingesetzt, wir vermitteln an dieser Stelle einen besonderen Dank an den Vertreter der Polizei Norbert Sauer. Die Polizei hat sich sehr eingesetzt, im Rahmen einer kurzfristig durchgeführten Hausdurchsuchung konnten die Karts am vergangenen Montag gefunden und beschlagnahmt werden. Wir werden sie soweit bisher feststellbar in Einzelteilen in Kürze zurückbekommen. Ein ganz besonderer Dank also an die HNA, an die Polizei und auch an die aufmerksamen Mitbürger.

 

 

Thilo Vaupel 

1. Vorsitzender 

Witzenhausen, im September 2017

 

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